
| Eine
betriebswirtschaftlich gut konzipierte Schiffsbeteiligung
ist eine lohnende Investition! |
|
Eigentlich
enthält die Überschrift bereits alle wesentlichen Kernaussagen,
die im Zusammenhang mit einer Schiffsbeteiligung zu nennen sind.
Aber trotzdem sind einige Ausführungen zu diesem sehr komplexen
Thema notwendig, damit auch Interessenten, die sich mit dieser
Thematik bisher nie befaßt haben, verstehen, weshalb diese
Art der Kapitalanlage so lohnend ist.
In
der Vergangenheit hatte die sogenannte "Steuersparbranche"
verschiedene Anlagevarianten kreiert, die als Synonym für
Verlustzuweisungen und Steuer- ersparnis galten. Dazu gehörte
unter anderem auch die Schiffsbeteiligung, allerdings mit erheblichen
Einschränkungen. Nicht alle Schiffsbeteiligungen waren an
der Steuersparwut der Anleger ausgerichtet. Vielfach erhielten
erstklassige Schiffsbeteiligungsangebote durch die steuerlichen
Vergünstigungen nur das Sahnehäubchen, um dadurch noch
viel interessanter zu sein als diejenigen Angebote, die nur durch
den Steuervorteil "schön" gerechnet waren.
Das
hat sich in der Zwischenzeit grundlegend geändert!
Die
Bundesregierung hat in der letzten und in der noch laufenden Legislaturperiode
der " Steuersparbranche " den Kampf angesagt. Durch
gesetzliche Regelungen, die seit dem 1.1.2001 uneingeschränkt
gelten, wurde der Gestaltungsspielraum bei der Konzeption von
Beteiligungsmodellen, die zum überwiegenden Teil durch die
Steuerersparnis finanziert wurden, sehr weit eingeschränkt.
Die Mindestbesteuerung, der § 2 b EStG und -neuerdings- der
Erlaß
des BMF vom 24.10.2001 sind hier vorrangig zu nennen.
Durch
die Einführung
des § 2 b EStG in das Gesetz ist die Höhe der negativen
steuerlichen Ergebnisse auf maximal 50 % des gezeichneten Kapitals
begrenzt, weil sonst die Verrechnung der Verluste mit anderen
Einkunftsarten versagt werden kann. Wird diese Grenze ( sog. Nichtaufgriffsgrenze
) eingehalten, besteht kein Risiko bei der Verrechnung positiver
und negativer Einkünfte. Beim Überschreiten dieser Grenze
wird ein bestimmtes Prüfungsschema in Gang gesetzt, mit dem
überprüft wird, ob eine Beteiligung unter die Bestimmungen
dieses Gesetzes fällt.
Dieses
Prüfungsschema finden Sie hier.
Eine
weitere begünstigende Neuregelung im Zusammenhang mit Schiffsbeteiligungen
ist die Einführung der Tonnagesteuer am 1.1.1999 gewesen.
Die Auswirkungen der Tonnagebesteuerung sind an anderer Stelle
durch einen kurzen
Aufsatz erläutert.
Von
diesen Neuregelungen des Gesetzgebers hat die Schiffsbeteiligung
als einzige Anlageform erheblich profitiert. Nur wenige Emissionshäuser,
die überwiegend im Interesse der Anleger gerechnet haben,
stellten die echte Laufzeitrendite in den Vordergrund. Eben diese
Emissionshäuser haben es auch jetzt verstanden, die gesetzlichen
Neuerungen umzusetzen und sichere, renditestarke Angebote auf
den Markt gebracht.Deutlich ist der Trend erkennbar, daß
die Rendite viel stärker in den Vordergrund tritt.
Die
konsequente Berücksichtigung des Prüfungsschemas im
Sinne des § 2b EStG führt dazu, daß die sogenannten
Weichkosten einer Beteiligung deutlich zurück gehen werden,
zum Wohle der Anleger. Künftig können keine Verluste
mehr "produziert" werden, mit der Folge, daß das
Kapital des Anlegers besser eingesetzt wird. Nur die wirklich
seriösen Emissionshäuser haben diesem Faktor auch in
der Vergangenheit schon Rechnung getragen und die Interessen der
Anleger in den Vordergrund gestellt. Diesem Faktor haben wir immer
sehr große Beachtung geschenkt, was sich sehr deutlich in
unserer Leistungsbilanz
niederschlägt.
Die
Auswirkungen des BMF-Erlasses vom 26.10.2001 (s.o.) haben zunächst
dazu geführt, dass derzeit sämtliche Beteiligungsangebote,
die von dieser Regelung nicht betroffen sind, gleichzeitig am
Markt sind. Dies gilt für gute und schlechte Angebote gleichermaßen,
denn diese Angebote müssen bis zum 31.12.2002 vertrieben
werden. Wir haben unsere Bedenken gegen diese Vorgehensweise des
BMF und zwar aus Gründen, die wir in unserer NEWS
vom 6.5.2002 dargelegt haben.
Eine
Schiffsbeteiligung überzeugende Eckdaten und solide
Vertragspartner vorausgesetzt ist und wird auch zukünftig
eine äußerst attraktive Kapitalanlage für den
steuerlich- und renditeorientierten Anleger bleiben!
Der
weltweite Schiffscontainermarkt ist weit in das 21.Jahrhundert
hinein auf hohe Zuwächse ausgelegt. Der Welthandel ist im
Jahr 2000 um 8,4 % gestiegen. Nach Schätzungen der OECD und
verschiedener Weltwirtschaftsinstitute wird dieses Wachstum in
den Jahren 2001 bis 2005 rund 6,2 % p.a. betragen. In längerfristigen
Prognosen gehen diese Institute für den Zeitraum 2005 bis
2010 von einem
Wachstum von 5,6 % p.a. aus.
Diese
prognostizierten Werte über das Wachstum des Welthandels
lassen eine Rückrechnung auf die Entwicklung des Containerumschlages
zu. Bei der containerisierten Ladung ist nach wie vor ein überproportionales
Wachstum von rund 8 % festzustellen und diese Entwicklung wird
auch weiterhin erwartet ( bis 2005 7,5 %; bis 2010 7,0 %). (Quellen:
IWF, ISL, OECD, Institut für Weltwirtschaft (Kiel), Drewry
Shipping Consultants (GB)). Dies verdeutlicht die folgende grafische
Darstellung verschiedener Prognosen zum weltweiten Containerumschlag.

Parallel zum Marktwachstum ändert sich die Struktur
der internationalen Containerschiffsflotte. Auf den Langstrecken
werden verstärkt Containerschiffe mit Kapazitäten über
6.000 TEU (1 TEU = 1 Standard-Container von 20 Fuß Länge)
eingesetzt. Größere Reedereien fusionieren oder bilden
miteinander Allianzen und nutzen die Synergieeffekte solcher Zusammenschlüsse.
Die Anforderungen an die Zukunft sind verbunden mit höheren
Stellplatzkapazitäten, höheren Geschwindigkeiten,
geringeren Verbrauchswerten und niedrigeren Betriebskosten bei
den Schiffen.
Nicht
zuletzt die steuerlichen Vergünstigungen in der Seeschifffahrt
in den letzten Jahren haben dazu geführt, daß in bestimmten
Größenklassen von Containerschiffen Überkapazitäten
geschaffen wurden. Die Folge war ein Zusammenbruch der Chartermärkte.
Die letzte Schiffahrtskrise ( Ende 90-er Jahre ) wurde unerwartet
schnell überwunden, und die Charterraten hatten sich fast
wieder auf dem alten
auskömmlichen Niveau eingependelt. Aber völlig überzogene
Bestellaktivitäten für Neubauten im Bereich der Containerschifffahrt
führte bereits im letzten Quartal 2000 zur nächsten
Krise in diesem Marktsegment. Doch allen Unkenrufen zum Trotz
hat sich bereits im Januar
2002 eine Konsolidierung des Marktes ergeben und die Erholung
der Märkte vollzieht sich langsam, aber stetig. Dies zeigt
einmal mehr das ungebrochene Wachstum und die Chancen, die der
Containermarkt bietet.
Dies
hängt damit zusammen, daß bei dem vorhandenen Wachstum
des Containerumschlages (weitere Erschließungen von Containerhäfen
in Asien, insbesondere China) die vorhandenen Kapazitäten
an Vollcontainerschiffen nicht mehr ausreichen. Aus der nachfolgenden
Grafik ist der Auftragsbestand an Vollcontainerschiffen per Juli
2000 mit Ablieferungsdatum ersichtlich.
Quelle: ISL, Lloyd's Maritime Information Services (LMIS), 2000
In
Anbetracht der Tatsache, daß der Welthandel stetig um 6-7
% pro Jahr wächst, kann es in absehbarer Zeit wieder einen
Engpaß an geeigneter Stellplatzkapazität bei Containerschiffen
geben. Die stetig steigende Zahl der Verschrottung von Containerschiffen
wird zur Marktbereinigung weiter beitragen.
Der
Markt für Schiffsbeteiligungen wird im Jahre 2002, wie schon
in den Vorjahren, von uns sehr kritisch untersucht und nur diejenigen
Schiffsbeteiligungen, die nach unserer Auffassung über gute
wirtschaftliche Rahmendaten und solide Vertragspartner verfügen,
werden von uns angeboten. Den Auswirkungen der eingangs erläuterten
Gesetzesänderungen wird dabei die entsprechende Aufmerksamkeit
gewidmet.
Die
gesetzlichen Neuregelungen führen dazu, daß Schiffsbeteiligungen
künftig für erheblich mehr Anleger eine rentable Geldanlage
sind. Die Renditen bei Laufzeiten von 12 bis 18 Jahren werden
sich auf einem Durchschnittsniveau von 10 % pro Jahr nach Steuern
bewegen. Damit ist diese Anlageform auch für Bezieher mittlerer
Einkommen sehr interessant, weil es im Bereich der üblichen
Kapitaleinkünfte nichts Vergleichbares gibt, was eine derart
hohe Rendite erwirtschaftet.
Trotzdem
muß sich der Anleger darüber im Klaren sein, daß
eine Schiffsbeteiligung eine unternehmerische Beteiligung ist,
die sehr hohe Chancen aber auch Risiken in sich birgt. Jedoch
zeigt die Erfahrung der letzten Jahre, daß insbesondere
bei den renommierten Emissionshäusern für Schiffsbeteiligungen,
in Zusammenarbeit mit exzellenten Bereederungsgesellschaften und
guten Charterern, die Anleger sehr selten enttäuscht wurden.
Im Gegenteil, die Schiffe waren zum Teil wesentlich früher
entschuldet als prospektiert. Dies hatte zur Folge, daß
die Anleger Gewinnausschüttungen bis zu 25 % und mehr pro
Jahr erhalten, bezogen auf die Nominaleinlage.
Betrachtet
man dabei die Möglichkeiten, die sich durch die Tonnagebesteuerung
aufgetan haben, so kann der Verlauf der Beteiligung nach einigen
Jahren " Rentencharakter" annehmen.
Wichtige
und aktuelle News zum Thema Schiffsbeteiligungen und Neuigkeiten
zu den aktuellen Angeboten der MIRA finden Sie natürlich
in der NEWS-Rubrik!
Der
MIRAX ist da!
(2.5.01)
Dieser
Charterratenindex bezieht sich als einziger auf die absolute Containerstellplatzkapazität
und
nicht auf die homogene Stellplatzkapazität von Containerschiffen.
Monatlich aktualisiert bietet Ihnen
der MIRAX eine Vergleichsmöglichkeit, wie sich Ihre Schiffsbeteiligung
im Markt verhält. Durch den
Charterfaktor eines einzelnen Containers können Sie ermitteln,
ob Ihr Schiff im Trend liegt, oder nicht!
Unsere
Leistungsbilanz per 31.12.2001
|