Leistungsbilanzanalysen 2003:
Endlich Transparenz bei Schiffsfonds

Emissionshäuser erstellen ihre Leistungsbilanzen grundsätzlich in der Form, die für ihre Selbstdarstellung am vorteilhaftesten ist. Leider existiert bis heute kein einheitlicher Standard für die Fertigung von Leistungsbilanzen, weshalb es der unbefangene Betrachter schwer hat, wenn er Leistungsbilanzen vergleichen möchte!

Wir machen Ihnen den Vergleich jetzt zum zweiten Mal möglich. Das Team der MIRA GmbH & Co.KG schafft mit den so lesbar gemachten Leistungsbilanzen erneut die Art von Transparenz für die Anleger, die wir als Grundlage für jegliche Art von Investitionen als nötig erachten. Mit diesem wichtigen Schritt ermöglichen wir es Ihnen, sich selbst ein Bild über den Erfolg der Emissionshäuser zu machen.

Die Zahlenwerte der Analyse geben Auskunft über die Abweichungen der prospektierten (Plan-) Werte von den tatsächlich erzielten (Ist-) Werten. Als Vergleichszeitraum wurde die Zeitspanne vom 1.1.1992 bis 31.12.2001 gewählt, weil innerhalb dieser Zeit neue große Emissionshäuser gegründet wurden. Das Zahlenwerk wird von uns für Sie kontinuierlich weiter entwickelt.

In diesem Jahr haben uns 18 (im Vorjahr nur 13) Emissionshäuser verwertbare Leistungsbilanzen zu Auswertung zur Verfügung gestellt. Aber im Vergleich zu den 30 Emissionshäusern, die in den Jahren 2001 und 2002 Schiffsbeteiligungen auf den Markt gebracht haben, sind 18 vorgelegte Leistungsbilanzen (dies entspricht 60%) immer noch ein Armutszeugnis für diejenigen Häuser, die Ihre Zahlen offensichtlich verstecken wollen oder müssen!

Sie finden eine Übersicht über alle Emissionshäuser hier! Die Auflistung der 18 Emissionshäuser mit verwertbaren Leistungsbilanzen finden Sie im nachfolgenden Text

 

Zur Leistungsbilanzanalyse

 

Emissionshäuser, die uns ihre Leistungsbilanzen zur Verfügung gestellt haben:

1. Atlantic Gesellschaft zur Vermittlung int. Investitionen mbH & Co.KG, Hamburg
2. Castor-Kapital
-Finanzanlagenvermittlungs GmbH & Co.KG,Hambur
3. CONTI REEDEREI Management GmbH & Co. Konzeptions KG, Putzbrunn
4. Dr. Peters GmbH & Co.KG, Dortmund
5. Emdena
Partnership AG, Emden
6.
FHH Fondshaus Hamburg Gesellschaft für Unternehmensbeteiligungen mbh & Co.KG, Hamburg
7. GEBAB Konzeptions- und Treuhandgesellschaft mbH & Co.KG, Meerbusch
8. GHF Gesellschaft für Handel und Finanz mbH, Leer
9. Hamburgische Seehandlung Gesellschaft für Schiffsbeteiligungen mbH, Hamburg
1o. HANSA TREUHAND SCHIFFSBETEILGUNGS AG & CO. , Hamburg
11. HARREN & PARTNER GRUPPE, Bremen
12. Hartmann Schiffahrts GmbH & Co.KG, Leer
13. HCI Hanseatische Capitalberatungsgesellschaft für Beteiligungscapital mbH, Jork
14. KÖNIG & CIE. GMBH & CO.KG, Hamburg
15. Lloydfonds AG, Hamburg
16. MPC Capitalvermittlung AG, Hamburg
17. Nordcapital Gesellschaft für Unternehmensbeteiligungen mbH & Cie.KG,Hamburg
18. Norddeutsche Vermögensanlage GmbH & Co.KG, Hamburg

Von diesen 18 Emissionshäusern haben uns HARREN & PARTNER, Bremen und Embdena Partnership AG, Emden darum gebeten, eine Veröffentlichung der Zahlen erst mit der Leistungsbilanz per 31.12.2002 vorzunehmen. Beide Emissionshäuser bereiten derzeit ihre gesamten Schiffsbeteiligungen auf, so daß die Leistungsbilanzen per 31.12.2001 noch nicht vollständig dokumentiert sind.

Achtung!

Zur Leistungsbilanzanalyse kommen Sie nur durch die Beantwortung der Frage am Ende dieser Seiten! Wir bitten um Ihr Verständnis!


Beurteilungskriterien


Folgende Beurteilungskriterien haben wir für die Analyse ausgewählt:

Eigenkapital Planwerte lt. Prospekt Ist-Werte
Fremdkapital Planwerte lt. Prospekt Ist-Werte
Ausschüttungen Planwerte lt. Prospekt Ist-Werte
Hypothekenstände Planwerte lt. Prospekt Ist-Werte


Diese Beurteilungskriterien sind für jedes Emissionshaus in tabellarischer Form aufbereitet worden. Auf der rechten Seite der Tabelle finden Sie außerdem die Kapitalbindung in Prozent und die Bewertung.

Bewertet wurden jeweils die Abweichungen der Ist- von den Plan-Werten. Abweichungen zugunsten der Anleger haben einen Pluspunkt erhalten. Soweit die prospektierten Werte mit den Ist-Werten übereinstimmen wurde dies neutral mit Null bewertet. Abweichungen zuungunsten der Anleger wurden mit einem Minuszeichen bewertet.


Die Beurteilungskriterien im Einzelnen haben wir bereits in der Darstellung 2000 dargelegt. Zur Vermeidung von Wiederholungen lesen Sie bitte Ausführungen dort nach!


Wichtiger Hinweis

Diese Leistungsbilanzanalyse ist nach objektiven Gesichtspunkten erstellt worden. Einige der jüngeren Emissionshäuser erscheinen (!) dabei besser als die länger am Markt befindlichen. Grund dafür sind die bei den jüngeren Emissionshäusern noch in der Erstcharter fahrenden Schiffe. Diese Schiffe waren von den kritischen Marktschwankungen der Jahre 1997/98 bzw. 2001 nicht betroffen. In den Analysen für die Jahre 2002 und 2003 wird sich dieses Bild ändern, da dann die Trends der jeweiligen Marktsegmente auch auf die "Erstcharter"-Schiffe der jungenEmissionshäuser Effekte zeigen werden.


Schlußbemerkungen: Was passiert eigentlich ohne Dilution?

Wir sind mehrfach darauf angesprochen worden, weshalb wir der Mehreinwerbung von Eigenkapital eine so wichtige Rolle beimessen, dass wir es als eigenen Bewertungspunkt mit voller Punktwertung in die Analyse einbeziehen. Wir meinen, dass wir unseren Standpunkt in den Ausführungen des Jahres 2000 klar dargelegt haben. Einige Emissionshäuser haben in den Bestätigungsschreiben ihre eigene Philosophie zu diesem Thema dargelegt. Dies hat uns dazu veranlaßt die ermittelten Werte ohne die Bewertung von Eigenkapital- und Fremdkapitalabweichungen darzustellen. Die Ergebnisse dieser Berechnung haben wir in einer besonderen Tabelle dargestellt, die ausschließlich die Leistungsparameter Ausschüttungen und Hypothekenstände mit den jeweiligen Plan- und Ist-Werten analysiert. Kapitalbindung, Liquiditätsreserve und andere Kriterien, die vereinzelt gefordert wurden, dass sie in der Leistungsbilanz bewertet werden müßten, haben wir auch hier außer Acht gelassen. Den Link zu dieser Tabelle finden Sie am Ende der Haupttabelle.

Bitte beantworten Sie die nachfolgende Frage um dort hinzukommen.

Wie nennt man die Mehreinwerbung von Eigenkapital?

Dilution
   
Verwässerung

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